Selbe Fickwetter wie die letzten Tage auch
Heute Morgen sah es kurz so aus, als würde endlich mal was passieren. Kein neuer Schnee, kein eisiger Ostwind, stattdessen dieses milde, grau-nasse Gefühl in der Luft – das klassische Oberpfälzer Tauwetter-Versprechen. Die Hoffnung keimt auf: Vielleicht werden die Wege ja doch irgendwann wieder begehbar?
Am Arsch
Bin vorhin die paar Meter zu den kleinen Weihern rüber, weil man ja irgendwann raus muss. Ergebnis: exakt dasselbe Fickwetter wie die letzten zehn Tage. Nur dass jetzt statt blankem Eis überall klatschnass gefrorene Schneesuppe. Gehen konnte ich mehr schlecht aus recht, nur in einer Fahrspur, weil da jemand mal mit dem Auto lang gefahren ist.
Die Sonne zeigt sich nicht richtig, nur so ein blasses, müdes Licht, das einem sagt: „Mach dir keine Illusionen, das wird noch Wochen so bleiben.“
Die kleinen Weiher liegen da wie früher, nur dass jetzt statt Eisfläche ein trüber, etwas angetauter Spiegel vor einem liegt. Zumal man die Wiesen gar nicht von einem Weiher unterscheiden kann. Kein schönes Winterbild, kein Frühlingsversprechen – einfach nur Zwischenzustand.
Morgen soll es angeblich wieder kälter werden. Mal sehen, ob das dann endlich mal was bringt – oder ob wir einfach nahtlos in die nächste Runde Matsch-Eis-Mix übergehen.
Bis dahin: weiter vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzen und innerlich fluchen. Ein Bonus wäre ja schon mal, wenn man letztendlich einfach mal wo halten könnte, doch das ist ja leider nicht drinnen.
Hier ein paar meiner Bilder von eben: